Jetzt schon an den Vertikutierer für den Herbst denken

Natürlich möchte man jetzt, wo der Sommer endlich da ist, nicht schon an die nächste Jahreszeit denken. Aber der Herbst kommt auf jeden Fall und es ist durchaus sinnvoll, sich schon jetzt darüber Gedanken zu machen, welche Arbeiten dann anstehen werden. Dazu gehört auf jeden Fall auch, den Rasen auf den Winter vorzubereiten. Wer das im Herbst versäumt, wird im darauffolgenden Frühjahr die doppelte und dreifache Arbeit haben, den Rasen wieder in Form zu bringen – und das ohne Garantie auf Erfolg, da ein Rasen, der unvorbereitet in den Winter geht, abhängig davon, wie streng der Winter ist und wie viel Schnee fällt, massiven Schaden nehmen kann. Diese Gefahr ist allerdings sehr viel geringer, wenn Sie den Rasen im Herbst mit einem Vertikutierer auf die Wintersaison vorbereiten.

Warum muss man im Herbst vertikutieren?

Im Frühling vertikutieren viele Gartenbesitzer ihren Rasen, im Herbst tun das sehr viel weniger. Das ist ein großer Fehler, denn häufig ist der Rasen nach dem Sommer in keinem guten Zustand:

  • Klee und andere Unkräuter sind gewachsen
  • Viele dürre, abgestorbene Grashalme
  • Trockene Stellen wechseln sich mit feuchten, moosbewachsenen ab.

Es gibt also mehrere Gründe, zu vertikutieren: Zum einen müssen abgestorbene Grashalme entfernt werden, damit die verbliebenen genug Raum haben um sich zu entfalten, zum anderen müssen Unkraut und Moos entfernt werden. Einerseits natürlich auch, um den Grashalmen Platz zu verschaffen, vor allem aber, weil diese Unkräuter im Frühling früher mit dem Wachstum beginnen als die Gräser, sodass Ihr Rasen in Windeseile von Unkraut überwuchert ist und die Grashalme keine Chance mehr haben.

So finden Sie den perfekten Vertikutierer

Auf dem Markt sind inzwischen eine Vielzahl an Geräten, die sich in Ausstattung und Preis oft deutlich unterscheiden.

Manuelle Vertikutierer

Es gibt sie tatsächlich noch, Vertikutierer, die mit der Hand geschoben werden. Sie sind natürlich besonders preiswert, allerdings erfordert die Bedienung sehr viel Kraft. Solche Geräte sind also nur für sehr kleine Flächen zu empfehlen.

Strombetriebene Vertikutierer

Diese Geräte lassen sich leicht schieben, viele verfügen sogar über einen eigenen Antrieb, sodass der Kraftaufwand für Sie sehr gering ist. Die Schnitttiefe der Messer lässt sich individuell einstellen, sodass von sanftem Auskämmen der Grashalme bis zur Boden-Auflockerung alles möglich ist. Nachteil dieser Geräte ist natürlich, dass Sie ein Stromkabel brauchen – und je nachdem auch noch mit Verlängerungskabeln hantieren müssen.

Der benzinbetriebene Vertikutierer

Ein Vertikutierer, der mit Benzin betrieben wird, bietet alle Vorteile des Elektro-Vertikutierers, zusätzlich sind Sie hier aber unabhängig von einer direkten Stromversorgung, das lästige Hantieren mit Kabeln entfällt also. Nachteilig an diesen Geräten sind allerdings die Geräuschentwicklung und der Ausstoß von Abgasen.