So bekommen Sie perfekte Rasenkanten: Mit dem Rasentrimmer

Zu einem schön angelegten Garten gehört auf jeden Fall auch eine Rasenfläche, wobei die Größe natürlich davon abhängig ist, wie viel Zeit man in die Pflege dieser Fläche investieren möchte. Eine Rasenfläche, die einfach rings ums Haus führt, mit etwas Gesträuch an der Grenze zum Nachbargrundstück, ist wohl die häufigste Variante – und gleichzeitig auch die langweiligste. Wirklich schön wirkt eine Rasenfläche, wenn sie organisch ist, Bögen und Wendungen hat, unterbrochen wird von anderen Gestaltungsmitteln – sei es eine abgetrennte Sitzfläche, kleine Blumenbeete, ein Baum oder ein Gartenpavillon. Selbst kleine Teiche oder Wasserspiele sind möglich, wenn man sich nur traut. Was viele Menschen davor zurückschrecken lässt, sich auf eine solche verspielte Gartengestaltung einzulassen, ist die Sorge, dass der Aufwand für die Pflege des Gartens ins Unermessliche steigt. Natürlich entstehen bei einer solchen Gartenanlage Nischen und Ecken, die mit dem Rasenmäher alleine nicht mehr gepflegt werden können. Damit die Arbeit trotzdem überschaubar bleibt, kann ich Ihnen aus vollem Herzen eines meiner Lieblingsgeräte empfehlen: Den Rasentrimmer. Mit seiner Hilfe erreichen Sie wirklich jedes Grasbüschel, ganz ohne Anstrengung. Sie wissen gar nicht genau, was ein Rasentrimmer ist? Nun, das erkläre ich Ihnen gerne:

Was ist ein Rasentrimmer?

Ein Rasentrimmer ist ein elektrisches Gerät, das an einem – idealerweise in der Höhe stufenlos verstellbaren – Griff geführt wird. Es verfügt über ein Schneidegerät, entweder Nylonfaden oder Kunststoffmesser, mit dessen Hilfe lange Grashalme an schwer zugänglichen Stellen leicht geschnitten werden können. Dabei hat der Rasentrimmer im Allgemeinen einen Schutzbügel, der verhindert, dass Beetpflanzen unbeabsichtlicht beschädigt werden.

Die verschiedenen Antriebsarten

Wer sich einen Rasentrimmer anschaffen möchte, muss sich zuerst für eine Antriebsart entscheiden. Zur Wahl stehen

  • Strombetrieb
  • Akkubetrieb

Im Folgenden werde ich die Unterschiede zwischen beiden Systemen sowie deren Vor- und Nachteile beschreiben.

Rasentrimmer mit Strombetrieb

Rasentrimmer, die mit Strom betrieben werden, verfügen normalerweise über Nylonfäden als Schnittmittel. Dies liegt daran, dass eine hohe Umdrehungszahl erreicht werden muss, um die Fäden ausreichend schnell rotieren zu lassen. Mit Nylonfäden kann man gut an Zäunen oder Mauern arbeiten, da keine Gefahr besteht, dass diese durch die Nylonfäden beschädigt werden. Viele Geräte haben eine Spule, die sich selbst nachspannt. Die Nylonfäden reißen recht leicht, der Wechsel der Spule ist etwas aufwändig, kostet aber nicht viel Geld.

Rasentrimmer mit Akkubetrieb

Bei Rasentrimmern mit Akku entfällt das lästige Hantieren mit dem Stromkabel, für besonders verwinkelte Anlagen sind diese Geräte also sehr empfehlenswert. Hier werden häufig Kunststoffmesser verwendet, die weniger Geschwindigkeit brauchen und daher den Akku weniger belasten. Für Mauern und Zäune sind sie weniger empfehlenswert, Rasenkanten an Wegen z.B. lassen sich damit aber akkurat und schnell beschneiden.

Meine Empfehlung

Wagen Sie sich ruhig an eine abwechslungsreiche Gartengestaltung, mit Hilfe eines Rasentrimmers haben Grasbüschel auch in versteckten Ecken keine Chance!